Sprunggelenk trainieren mit Barfuß Training

Übungen zur Sprunggelenk-Mobilisierung

Zum Sprunggelenk trainieren und insbesondere zur Sprunggelenk-Mobilisierung eignet sich das hier vom Münchner Fitness-Coach Denis Ünal gezeigte Barfuß Training. Derartige Übungen empfehlen sich, sofern keine medizinischen Argumente wie eine akute Verletzung dagegensprechen, für alle, die ihren Sprunggelenken mehr Mobilität verleihen wollen.

Übung 1: Der Hip Swing als Sprunggelenk Mobilizer

Es beginnt mit den sogenannten Mobilizern für die Sprunggelenke, wobei diese dreidimensional mobilisiert werden. Bei dieser Übung, die als Hip Swing bezeichnet wird, bleibt der eine Fuß am Boden, während das andere Bein mit dem Fuß nach unten zeigend angewinkelt wird. Dieses Bein schwingt von links nach rechts, wobei der Kopf sich mitbewegt.

Durch diese Bewegung wird eine Innenrotation und Außenrotation im Unterschenkel und im Sprunggelenk am Boden befindlichen Beins erreicht. Die Achillessehne wird so dreidimensional gedehnt und mobilisiert.

Übung 2: Dehnung der Achillessehne

Bei dieser Übung geht man nach vorne, wobei man bei jedem Schritt das hintere Knie zum Boden drückt. Die Ferse bleibt während der Übung am Boden, die Füße sind nach vorne gerichtet.

Übung 3: Anterior Knee Driver

Beide Füße zeigen gerade nach vorne, während man im Stehen die Knie nach vorne und wieder nach hinten bewegt. Die Fersen müssen aber vollständig am Boden bleiben.

Weitere Übungen zum Training der Sprunggelenke finden sich im Internet unter anderem bei helpster.de, wo es heißt:

“Die Muskeln des Fußes und somit auch der Sprunggelenke lassen sich mit kleinen Übungen auch im Alltag gut stärken,viele Probleme mit Fuß- oder Knie können so behandelt werden. Um die Sprunggelenke zu stärken, können Sie mit folgenden Übungen trainieren, idealerweise führen Sie die Übungen barfuß durch, da Sie so noch mehr Muskelaktivität fordern und das Gleichgewicht gut trainieren. Idealerweise haben Sie eine Gymnastikmatte zu Hause, mit der Sie trainieren können, zur Not geht es auch ohne, der Effekt ist jedoch besser mit einer Matte, da der Untergrund die Sprunggelenke noch mehr fordert.”

Eine gute Empfehlung zu einer Sprunggelenk-Übung findet sich bei sportlerfrage.net, wo man lesen kann:

“Nette Übung am Rande: Immer wenn du Zähne putzt, Augen zu machen und auf einem Fuß stehen. Das kräftigt die Muskeln rund um das Sprunggelenk und fördert die Gleichgewichtsfähigkeit. Und wenn man es eine Zeit lang mal gemacht hat, macht man es irgendwann ganz automatisch. Den Tipp hat mir mein Orthopäde gegeben, als ich mir zum 2. Mal hintereinander die Bänder gerissen hatte.”

Stabilisierung des Sprunggelenks mit einer Sprunggelenkbandage

All jene, die sich für Übungen interessieren, die das Sprunggelenk stärken, können einen Blick auf den Artikel “Krafttraining fürs Sprunggelenk” bei Men’s Health werfen. Eine Stabilisierung des Sprunggelenks kann man auch mit einer Sprunggelenkbandage erreichen, die man auch zur Prävention von Sportverletzungen tragen kann.

Allerdings ist dabei zu beachten, daß eine derartige Bandage ein Hilfsmittel darstellt und eine Stärkung der Sprunggelenke, falls im Hinblick auf die gesundheitliche Konstitution und die Empfehlung eines Arztes vorliegt, die bessere Alternative ist.

Wenngleich zu erwähnen ist, daß bei manchen Menschen der beste Schutz gegen Umknicken, insbesondere bei sportlichen Aktivitäten, tatsächlich eine Fußgelenkbandage beziehungsweise Knöchelbandage darstellt.

Sprunggelenkbandage

Sprunggelenkbandage

Eine Sprunggelenkbandage gegen Umknicken und Sprunggelenkverletzungen – Beliebt bei Ballsportarten wie Fußball, Handball, Basketball und Volleyball

Eine Sprunggelenkbandage hat die Aufgabe, das Sprunggelenk zu schützen, zu stabilisieren und zu wärmen. Dabei empfiehlt sich eine derartige Bandage sowohl zur Prävention von Verletzungen, als auch während der Therapie von Sprunggelenkverletzungen sowie zur Schmerzlinderung. Zur Linderung von Schmerzen trägt insbesondere die therapeutische Wärme bei, die von einer derartigen Bandage ausgeht, insbesondere da diese eng auf der Haut anliegt und die Körperwärme hält.

Bei vielen Ballsportarten werden Sprunggelenkbandagen von vielen Spielern getragen. Hierzu gehören insbesondere alle Sportdisziplinen, bei denen die Gefahr eines Umknickes des Fußgelenks besteht. Hierzu zählen Handball, Basketball, Fußball und Volleyball sowie viele andere Disziplinen. Eine Sprunggelenkbandage hat dabei die Aufgabe, das Fußgelenk zu stabilisieren und zu stützen, wodurch ein Umknicken zwar nicht völlig verhindert, aber doch in der Wahrscheinlichkeit des Auftretens erheblich gemindert wird.

Eine Sprunggelenkbandage gegen Umknicken beim Fußball

Eine Sprunggelenkbandage wird beim Fußball von nicht wenigen Spielern getragen, da dort die Gefahr eines Umknickens besonders hoch ist. Auschlaggebend hierfür ist die Schnelligkeit des Spiels, die Häufigkeit von Richtungswechseln auch während des Laufens, sowie der enge Kontakt sowohl zu gegnerischen Spielern als auch zum Ball, über den manch unglücklicher Spieler schon gestolpert ist und sich dabei eine Knöchelverletzung zugezogen hat.

Die Härte, mit der Fußball inzwischen nicht nur im Profibereich sondern auch von Amateuren gespielt wird, erhöht die Gefahr von Verletzungen des Sprunggelenks. Insbesondere durch Schubsen und Rempeln ist die Gefahr des Verlustes des Gleichgewichts und eines Sturzes gegeben. In manchen Fällen führt dies zu einem Umknicken des Sprunggelenks und damit verbunden zu Verletzungen, die über Wochen eine reguläre Teilnahme am Trainings- und Spielbetrieb verhindern. Und teilweise sind auch Arbeitsausfälle die Folge, was auch sportbegeisterte Arbeitgeber zumeist wenig freut.

Eine Sprunggelenkbandage bei Sprunggelenkverletzungen

Eine Sprunggelenkbandage empfiehlt sich nicht nur zur Vermeidung von Sprunggelenkverletzungen. Vielmehr wird diese auch verwendet, um nach einer erlittenen Verletzung oder nach einem Umfall eine beschleunigte Heilung zu erreichen. Ausschlaggebend hierfür ist die stabilisierende Wirkung, die von einer derartigen Fußgelenkbandage ausgeht. Durch diese Stabilisierung kann das Fußgelenk früher belastet werden als wenn man keine derartige Bandage tragen würde.

Die Möglichkeit, das Sprunggelenk früher zu belasten hat den Vorzug, daß einem Abbau der Muskulatur begegnet wird und damit der Muskelaufbau im Rahmen therapeutischer Maßnahmen weniger intensiv sein muß. Das Tragen einer geeigneten Sprunggelenkbandage trägt generell dazu bei, daß sich die Phase der Therapie nach einer Verletzung oder einem Unfall abkürzt. Das Urteil darüber, welches Modell das am besten geeignete ist, sollte man dabei einem Arzt überlassen.

Sprunggelenkbandagen von Rehband, McDavid, Mueller, Otto Bock, Mikros und Kränzle

Sprunggelenkbandagen gibt es in einer Vielzahl unterschiedlicher Ausführungen von Markenherstellern wie Rehband, McDavid, Otto Bock, Mikros und Kränzle. Angesichts der großen Zahl erhältlicher Modelle ist es zwar schwierig, den Überblick über den Markt und sein Angebot zu erhalten. Gleichzeitig hat die große Auswahl den Vorteil, daß für sehr viele verschiedene Verwendungszwecke und Bedürfnisse ein geeignetes Modell zur Verfügung steht.

Zumeist bestehen Fußgelenkbandagen aus Neopren oder ähnlichen Stoffen, da diese sowohl langlebig und flexibel als auch wärmeisolierend sind. Hierdurch wird eine lange Lebensdauer, eine gute Paßform und ein ausreichendes Zurückhalten der therapeutischen Wärme sichergestellt. Spezielle Ausführungen bestehen nicht aus Neopren, sondern sind gestrickt. Derartige aus Strickstoff gefertigte Modelle haben den Vorteil, daß sie atmungsaktiv sind. Nachteilig an diesen ist, daß die Stützwirkung weniger stark ist, als die von Bandagen mit stabileren und dichteren Materialien.

Manche Bandagen haben integrierte Stützen, beispielsweise aus Aluminium oder Kunststoff, womit der Knöchel zusätzlich gestützt und stabilisiert wird. Auch gibt es Ausführungen aus Materialien, die keinerlei Neopren enthalten, was für all jene Patienten und Anwender wichtig ist, die gegen Neopren allergisch sind. Das Tragen einer Sprunggelenkbandage, sei es beim Sport, sei es in Beruf oder Freizeit, hat vielen Menschen wieder die Bewegungsmöglichkeiten und Flexibilität gegeben, die sie aufgrund einer Instabilität oder einer Verletzung nicht mehr hatten.

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